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Lage Die Insel Ivö liegt 17
km nordöstlich von Kristianstad und ist in weniger als 2 Autostunden von Trelleborg, Malmö oder Helsingborg zu erreichen.
Schonens einzige Straßenfähre
Nach Ivö gelangen Sie von Barum mit Schonens einziger Straßenfähre - an und für sich schon eine Attraktion.
Die Fähre geht dreimal stündlich ( mit gewissen Einschränkungen zwischen 02 - 04 Uhr und um die Mittags- und Abendzeit ). Die Überfahrt ist kostenlos und dauert nicht länger als 7 Minuten.
 Daten über die Insel und den Ivösee Der Ivösee liegt im nordöstlichen Schonen, zirka 7m über dem Meeresspiegel und ist an der tiefsten Stelle 50m tief. Er hat eine Wasserfläche von 54qkm und ist
somit der größte Binnensee Schonens. Eine Reihe von Inseln liegen im See, die größten sind Ivö und Enö. Die Insel Ivö ist ca. 7 km lang und 3 km breit. Die Insel ist mit Ausnahme des
nördlichen Teiles, dort wo der Urberg Ivö-klack aus den mächtigen Lagern von Porzellanlehm und Kalkstein emporsteigt, tiefliegend. Der größte Teil des Grundes besteht aus Kalkstein, während Ivö-klack aus Granitgneis besteht.
Das Klima wird auf der Insel durch das Wasser, den Sandboden und den Lehm gemildert - die im Westen mehr steingebundene Moräne trägt u.a. Roggen, Kartoffeln, Wald und Obstbäume. Landwirtschaft und Obstanbau sind auch die
Hauptnahrungszweige auf der Insel. Die Obstplantagen sind nicht sehr groß, aber zahlreich, und Mengen von Obst werden im Herbst mit der Fähre zum Festland gebracht.
1977 wohnten 165 Personen auf der Insel; zum Vergleich: 1918 wohnten 426 Personen dort. Heute sind es nicht einmal mehr 100. Der Sommer bedeutet Hochsaison auf Ivö. Dann verdoppelt sich die Einwohnerzahl,
die Touristen kommen, der Umsatz steigt - kurz und gut: die Insel blüht auf.
Die Kirche auf Ivö
Unter Erzbischof Andreas Sunesson wurde die Kirche auf Ivö erbaut. Sie ist der Hl. Ursula geweiht, nach der auch die nahegelegene Opferquelle benannt ist. Die
Kirche liegt 2 km östlich vom Fähranleger und ist eine der ältesten Backsteinkirchen Schonens. Im Chor zeigen mittelalterliche Bilder die Hl. Ursula und die Hl. Katharina.
Der Bischofskeller
Der Wohnsitz Andreas Sunessons auf Ivö, die Burg Ivöhus, verfiel nach seinem Tod. Die Bischofskapelle, ein Gewölbe über dessen Eingang noch die Zahl 1222 sichtbar
ist, liegt im südöstlichen Teil der Insel bei Hovgården. Es wird angenommen daß dieses die Reste der Burg Ivöhus sind. Hier soll der Erzbischof seine letzten Lebensjahre verbracht haben. Der Krummstab auf dem Dach markiert die
historische Bedeutung des Platzes. Das Leben des Predigers auf der Insel ist von Sagen umwoben.
Die Opferquelle der Hl. Ursula Die Opferquelle, die Quelle der Hl. Ursula, bei der Burgmauer, hatte die wunderbare Eigenschaft, daß sie Wasser in Wein verwandelte, zumindest dann, wenn
der Bischof seinen Durst löschen wollte. Die Sage erzählt, daß Andreas Sunesson an einem Weihnachtsabend in seinem einfachen Steinhaus saß und von ehemaligen
glücklichen Zeiten träumte, als er noch das Fest am Hofe von König Waldemar feierte. Als er einen Schluck aus dem Steinkrug auf dem Tisch trinken wollte, war
dieser leer. Er schickte seinen Diener, um Wasser aus der Quelle holen zu lassen und siehe - das Wasser verwandelte sich in edelsten Wein. Noch lange nach dem Tod des Bischofs opferten gutgläubige Leute Münzen in die
Quelle, in der Hoffnung, daß Wein hervorströmen würde. Aber das Wunder blieb aus, und mit der Zeit wurde die Quelle vergessen und wuchs zu. Die Quelle wurde
1948 von dem Kirchenältesten Hilmer Nilsson, ohne Kosten für die Gemeinde, restauriert.
Ivö - eine Attraktion für den Touristen Heute locken nicht nur die Geschichte und alle mehr oder weniger wahren Legenden den Besucher auf die Insel. Ivö ist eine Sehenswürdigkeit für die ganze Familie. Die
schöne und unberührte Natur bietet Entspannung und Erholung. Entdecken Sie die historischen Plätze und genießen Sie den speziellen Charakter der Insel. Strandgrotten
-finden Sie am westlichen Strand der Insel nördlich des Fähranlegers. Es sind Grotten, die durch Sprünge im Kalksteingebirge und durch Ausspülung des Meeres
vor tausenden von Jahren entstanden sind. Die längste Grotte ist 18 m lang. Auf dem feuchten Boden findet man immer noch eßbare Weinbergschnecken. Die Mönche von
Bäckaskog sollen sie auf Wunsch Andreas Sunessons dort angesiedelt haben. Ivö-klack ist das höchste Ausflugsziel auf Ivö. Der Berg ist 126m hoch und bietet eine
herrliche Aussicht auf die Umgebung . An den Hängen hat das Abtragen von Kaolin und Kalkstein hohe Hügel mit schönen Rastplätzen hinterlassen. Ivö Kaolin- und Kalksteinbruch
Blaksudden ist nicht nur unter Geologen wohlbekannt, sondern hat auch das Interesse der Allgemeinheit durch seine schöne Lage am Fuße des Ivö-klack gefunden. Es besteht aus einem nun seit Jahren stillgelegten Kaolin- und
Kalksteinbruch. Das Kaolin wurde bereits 1880 von einem dänischen Tierarzt entdeckt. 1887 begann man mit dem Abbruch, erst in kleinem Rahmen und dann in größerem Umfang.
1960 wurde der Betrieb auf Ivö stillgelegt; er war nicht mehr rentabel.
Aktivitäten
Auf Ivö gibt es überall schöne Badestellen. Man kann fast überall an den feinsandigen Stränden schwimmen. Der öffentliche Badeplatz ist beim Fähranleger.
Dort gibt es auch einen Kiosk. Hier kann man sich mit dem Lebensnotwendigsten versorgen oder ein Bier trinken, einen Imbiß zu sich nehmen und den schönen Blick über den Yachthafen genießen.
 Der Ivösee ist fischreich, und man kann selbstverständlich auch dort angeln. Sie
können Hecht, Barsch, Zander oder auch Forellen fangen. Die preiswerte Angelkarte erhalten Sie am Kiosk.
Rund um die Insel segeln, radfahren oder umherstreifen auf Ivö - es gibt viele
Möglichkeiten die Insel Ivö zu entdecken. Willkommen zu einem angenehmen Besuch!
Die Landschaft um den Ivösee ist äußerst reizvoll mit ihren bewaldeten Bergen und
Tälern. Hier senkt sich das Hochland von Småland hinunter zum Meer und dem Flachland von Schonen.
Die kilometerlangen feinsandigen Strände der 0stsee sind nur eine halbe Autostunde entfernt.
In der Umgebung gibt es mehrere Golfplätze.
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